Amnesty International Brasilien Koordinationsgruppe

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Brasilien Koordinationsgruppe

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Alle Beiträge dieser Website in chronologischer Reihenfolge

willkommen auf der Internet-Seite der Amnesty-Brasilien-Koordinationsgruppe
von Amnesty International Deutschland

Hier finden Sie Informationen zur Menschenrechtslage in Brasilien und zur Arbeit der Brasilien-Koordinationsgruppe von Amnesty International Deutschland.

Brasilien

Brasilien ist der flächen- und bevölkerungsmäßig fünftgrößte Staat der Erde. Nach einer langen Phase der Militärdiktatur (1964-1985) hat Brasilien im Jahr 1988 eine ausgesprochen fortschrittliche Verfassung verabschiedet, die den Menschenrechten einen großen Stellenwert einräumt. Einiges hat sich seitdem verbessert. In vielen Bereichen jedoch ist die Umsetzung noch nicht gelungen, was den Einsatz für die Menschenrechte in Brasilien weiterhin dringend nötig macht.

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18.05.2015: Brasilien: Herabsetzen der Altersgrenze für die Anwendung des Erwachsenenstrafrechts setzt Kinder einem „mittelalterlichen“ Gefängnissystem aus

Die Pläne, die vorsehen die Altersgrenze zur Anwendung des Erwachsenenstrafrechts herabzusetzen, werden die Rechte von Kindern dramatisch untergraben und können dazu führen, dass Teenager in als sehr gefährlich bekannte Gefängnisse für Erwachsene geschickt werden, wo sie entsetzlicher Gewalt und Missbrauch ausgesetzt wären, warnt Amnesty International.

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10.12.2014: Brasilien: Nach fünf Jahrzehnten, ein entscheidender Schritt in Richtung Wahrheit und Gerechtigkeit für die Opfer der Verbrechen der Diktatur

Die heutige Vorstellung des endgültigen Berichts von Brasiliens Nationaler Wahrheitskommission (Comissão Nacional de Verdade, CNV), markiert einen historischen Schritt im Bemühen des Landes um Gerechtigkeit für Verbrechen gegen die Menschheit und anderer Verstöße während der Militärdiktatur, die vor nunmehr fünf Jahrzehnten die Macht übernahm, sagte Amnesty International.

Die Kommission verbrachte zwei Jahre damit die tausenden Fälle von Folter, außergerichtlichen Tötungen, zwangsweisem Verschwinden und anderer Verstöße aus der Zeit der Herrschaft des Militärs in Brasilien von 1964-1985 zu untersuchen.

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05.06.2014: Brasilien: Spielregeln gelten auch für Polizei. Amnesty-Bericht dokumentiert Gewalt der brasilianischen Militärpolizei gegen Demonstranten

Eine Woche vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft fordert Amnesty International die brasilianische Regierung auf, das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu garantieren.

„Die klare Botschaft an die brasilianischen Behörden muss sein: Protest ist kein Verbrechen, sondern ein Menschenrecht! Anstatt gewaltsam Proteste niederzuschlagen, müssen die Menschen ihre Meinung frei und ohne Angst vor Verletzungen oder Verhaftung äußern können“, sagt Maja Liebing, Brasilien-Expertin von Amnesty International Deutschland. „Die Spielregeln gelten auch für die Polizei in Brasilien.“

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Brasilien-Pressemitteilung

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Brasilien-Pressemitteilung: bedrohte Menschenrechte angesichts der Fussball-Weltmeisterschaft


Im brasilianischen Kongress wird momentan ein Gesetzesvorhaben diskutiert, das in Fällen von „Terrorismus” und „Unruhestiftung” zur Anwendung kommen soll und die „Meinungsfreiheit” und „Versammlungsfreiheit” gefährdet. Die neuen „Straftaten” könnten dazu verwendet werden, BürgerInnen zu kriminalisieren, die an Protestveranstaltungen teilnehmen.

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Brasilien-Eilaktion

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Brasilien-Eilaktion: Gesetzesvorhaben schränkt Meinungsfreiheit ein


Im brasilianischen Kongress wird momentan ein Gesetzesvorhaben diskutiert, das in Fällen von „Terrorismus” und „Unruhestiftung” zur Anwendung kommen soll und die „Meinungsfreiheit” und „Versammlungsfreiheit” gefährdet. Die neuen „Straftaten” könnten dazu verwendet werden, BürgerInnen zu kriminalisieren, die an Protestveranstaltungen teilnehmen.

Der neue Gesetzesvorschlag ist vage formuliert und birgt eindeutig die Gefahr, dass gewaltloses Demonstrieren und die Wahrnehmung der Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit noch weiter kriminalisiert werden.
Um gesetzeskonform zu sein, dürfen Gesetze, die die Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit einschränken, den Strafverfolgungsbehörden keine uneingeschränkten Befugnisse einräumen.
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Brasilien-Eilaktion

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Brazil: Further information: Witnesses allege pressure by police in Brazil

Zwei Monate nachdem Amarildo Souza Lima am Sonntag, den 14.Juli 2013 von der Militärpolizei „Unidade de Polícia Pacificadora (UPP) {Friedenbringende Polizei-Einheit}” in der Favela Rocinha in Rio de Janeiro in Brasilien festgenommen wurde, wird er weiterhin vermisst.
Zudem wird seine Familie von der UPP bedroht und nicht über den Fortgang der polizeilichen Ermittlungen auf dem Laufenden gehalten.
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Brasilien-Eilaktion

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Brasilien-Eilaktion: bedrohte indigene Völker, Mo.30.Sep.2013

povo indígena Apyka’i Guarani-Kaiowá, estado Mato Grosso do Sul
Das indigene Volk (Ureinwohnervolk) der Apyka’i Guarani-Kaiowá im südzentral-brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul (MS) wird mordbedroht von bewaffneten Sicherheitsleuten {pistoleiros} auf den Zuckerrohr-Feldern, die von weissen brasilianischen Grossgrundbesitzern {fazendeiros} angelegt wurden, nachdem diese Invasoren die Ureinwohner im Jahre 1999 von ihren traditionellen Land ihrer eingeborenen Urahnen vertrieben hatten.
_…_.

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Frühjahr 2014

Nunca Mais - Deutsch-brasilianische Veranstaltungen über die Militärdiktatur in Brasilien

Am 31.März 2014 jährt sich der Militärputsch in Brasilien zum 50. Mal. Die Nunca Mais Brasilientage thematisieren u.a. den aktuellen Stand der Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen und die deutsch-brasilianischen Beziehungen während der Diktatur.

Von März bis Juni 2014 wird es in Berlin, Köln, Frankfurt und vielen anderen Städten Filmreihen, Workshops und Gesprächsrunden mit namhaften Experten und Zeitzeugen geben. Parallel findet eine ähnliche Veranstaltungsreihe in Brasilien statt.

Aktuelle Informationen finden sich unter: https://www.facebook.com/nuncamais.de/info


Ältere Beiträge befinden sich in unserem Archiv.


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Pressemitteilung - 30.8.2013

Enforced disappearances still an appalling reality in the Americas

Enforced disappearances in the Americas are not only an inheritance of the dark past of the authoritarian governments of the 1970s and 80s, but also an appalling ongoing practice, Amnesty International said as it marked the International Day of the Victims of Enforced Disappearances.

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indigenous protest in Brasília 2007

Story - 9.8.2013

Brazil's Indigenous Peoples' long, painful wait to go home

„There is no justification for the Brazilian government’s delay in restoring lands to Indigenous communities.” Salil Shetty, Amnesty International Secretary General Amnesty International’s Secretary General Salil Shetty marks Indigenous Peoples Day with a visit to Brazil.

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indigenous protest in Brasília 2007

Press release - 09.8.2013

Ending Police Impunity and Promoting Indigenous Peoples’ Rights Must Be Brazil’s Priorities

„Despite all the economic progress made in Brazil over the last decade, violence is endemic and the current response is not only failing to reduce the violence, it is actually exacerbating the situation,” said Amnesty International’s Secretary General Salil Shetty as he completed an official visit to the country.

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Guarani Kaiowá, verbrannte Hütte, © Egon Heck/arquivo CIMI

Story - 05.8.2013

Focus on Indigenous peoples’ rights and police violence in Brazil

image:
Members of the Guarani Kaiowá Apykai community have had their homes burned down in forced evictions.
© Egon Heck/arquivo CIMI

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Guarani-Kaiowá eviction

Press Releases - Mon.05.Aug.2013

Focus on Indigenous peoples’ rights and police violence in Brazil

Indigenous peoples’ rights and police violence are the focus of a High Level Mission (HLM) by Amnesty International’s Secretary General, Salil Shetty, this week in Brazil.

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Favela Rocinha in Rio de Janeiro

Doc - ua- Fri.02.Aug.2013

„SUSPECT” GOES MISSING FROM POLICE CUSTODY

Amarildo Souza Lima disappeared after arrest by Military Police (Polícia Militar) in the Favela Rocinha, Rio de Janeiro.

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Wed.24.Jul.2013

Candelária - Police „still have blood on their hands”

image:
Eight street children were shot dead on steps of Rio de Janeiro’s Candelária church on 23 July 1993.
© Amnesty International

„Our police still have blood on their hands, and are allowed to act with impunity as extra-judicial killings remain rife in Brazil’s major cities.”
Atila Roque, Amnesty International Brazil office director, Wed 24 July 2013

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News - Story - Fri.14.Jun.2013

Brazil: Police must avoid excessive use of force

image:
The police reaction against protests has resulted in widespread reports of indiscriminate use of force against protesters.
© TASSO MARCELO/AFP/Getty Images

„The increasing level of violence amid these protests is deeply troubling”
Atila Roque, director of the organization’s Brazil Office, Fri 14 June 2013

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Doc - ua - Fri.10.May 2013

Document - Brazil: Rural leader threatened in land conflict

Rural leader Antônio Isídio Pereira da Silva and families from the community of Vergel, in the interior of the north-eastern Brazilian state of Maranhão, have received a series of death threats.

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Amnesty-Brasilien-Bericht Polizei kommt nur zum Leichen einsammeln

Pressemitteilung - Fr.14.Jun.2013:

Die Polizei muss die unverhältnismäßige Anwendung von Gewalt beenden

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Pressemitteilung - 22.4.2013:

Urteil zu Massaker in brasilianischem Gefängnis ein entscheidender Schritt in Richtung Gerechtigkeit.

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Public Statement - Do.20.Sep.2012:

Amnesty International fordert die brasilianische Regierung auf, Afro-BrasilianerInnen vor rassistischer Gewalt zu schützen und begrüßt die Absichten der Regierung zur Errichtung einer Nationalen Menschenrechtsinstitution.

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Beleidigung Einschüchterung und Vergewaltigung

Pressemitteilung - 30.3.2012:

Erschreckendes Urteil des Obersten Gerichtshofes gibt Vergewaltigern grünes Licht

Der Freispruch eines Mannes, angeklagt wegen Vergewaltigung von drei zwölfjährigen Mädchen, durch Brasiliens Obersten Gerichtshof mit der Begründung, dass diese vermeintliche „Sexarbeiterinnen” gewesen seien, ist ein schwerer Verstoß gegen die fundamentalsten Menschenrechte und inakzeptabel für das Brasilien von Heute, meint Amnesty International.

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Rio de Janeiro, Polizei-Einsatz (Blitz), ai21567_web

Pressemitteilung - Do.15.März 2012:

Nach vielen Jahren werden erstmals Verbrechen aus der Zeit der brasilianischen Militärdiktatur juristisch verfolgt

Die Entscheidung, einen pensionierten Oberst der Armee für fünf Fälle von Verschwindenlassen während der brasilianischen Militärdiktatur (1964-1985) zur Verantwortung zu ziehen, ist der erste ernsthafte Bruch mit der jahrzehntelangen Straflosigkeit, so Amnesty International.

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Titelbild Bericht

Di.13.Mär.2012

Kahlschlag, Guaraní-Kaiowá

Der Dokumentarfilm „Kahlschlag - Der Kampf um Brasiliens letzte Wälder”:
Kahlschlag - Der Kampf um Brasiliens letzte Wälder” Kooperation von Amnesty International mit dem Dokumentarfilmer Marco Keller (CoreOperation, Freiburg-BW).

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Innenbild Amnesty-MAI-Brasilien-Bericht Guarani-Kaiowá 2011

| Mi.15.Feb.2012:

Vorerst keine Vertreibung von indigener Gemeinschaft

Die indigene Gemeinschaft der Guarani-Kaiowá in Laranjeira Ñanderu kann auf dem Land ihrer Vorfahren im Bundesstaat Mato Grosso do Sul bleiben, bis über die von ihnen eingelegten Rechtsmittel gegen einen Räumungsbefehl entschieden worden ist.

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Rio de Janeiro, Favela, ai7790, web

Di.24.Jan.2012:

Brasilien muss sich um die Bedürfnisse von Tausenden von Menschen kümmern, die nach einer Zwangsräumung obdachlos geworden sind.

Amnesty International fordert den brasilianischen Staat auf, sich dringend um die Bedürfnisse von rund 1600 Familien zu kümmern, die nach einer Zwangsräumung von einer Siedlung im Bundesstaat São Paulo obdachlos geworden sind.

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Rio de Janeiro, Favela, ai7790, web

Di.24.Jan.2012:

Brasilien muss sich um die Bedürfnisse von Tausenden von Menschen kümmern, die nach einer Zwangsräumung obdachlos geworden sind.

Amnesty International fordert den brasilianischen Staat auf, sich dringend um die Bedürfnisse von rund 1600 Familien zu kümmern, die nach einer Zwangsräumung von einer Siedlung im Bundesstaat São Paulo obdachlos geworden sind.

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Rio de Janeiro, Favela, ai7790, web

Di.24.Jan.2012:

Brasilien muss sich um die Bedürfnisse von Tausenden von Menschen kümmern, die nach einer Zwangsräumung obdachlos geworden sind.

Amnesty International fordert den brasilianischen Staat auf, sich dringend um die Bedürfnisse von rund 1600 Familien zu kümmern, die nach einer Zwangsräumung von einer Siedlung im Bundesstaat São Paulo obdachlos geworden sind.

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Titelbild Bericht

Bericht zur Lage der Indigenen in Brasilien
die Guaraní-Kaiowá in Mato Grosso do Sul

Der Bericht von Amnesty International zu der Lage des indigenen Volks der Guaraní-Kaiowá in Brasilien „We know our rights and we will fight for them: Indigenous rights in Brazil – The Guaraní-Kaiowá” (AMR 19/001/2011) liegt in deutscher Übersetzung vor.

Im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul leben etwa 30.000 Angehörige der indigenen Guaraní-Kaiowá.
Der Amnesty-Bericht handelt von ihren schwierigen Lebensbedingungen und vom Kampf um ihr traditionelles Land.

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Titelbild Bericht

Bericht zur Lage der Indigenen in Brasilien
die Guaraní-Kaiowá in Mato Grosso do Sul

Der Bericht von Amnesty International zu der Lage des indigenen Volks der Guaraní-Kaiowá in Brasilien „We know our rights and we will fight for them: Indigenous rights in Brazil – The Guaraní-Kaiowá” (AMR 19/001/2011) liegt in deutscher Übersetzung vor.

Im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul leben etwa 30.000 Angehörige der indigenen Guaraní-Kaiowá.
Der Amnesty-Bericht handelt von ihren schwierigen Lebensbedingungen und vom Kampf um ihr traditionelles Land.

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