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StartseiteBrasilien-Pressemitteilung (AMR 19/002/2014, Fr.11.Apr.2014): „Brasilien: bedrohte Menschenrechte angesichts der Fussball-Weltmeisterschaft”


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Brasilien-Pressemitteilung

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Brasilien-Pressemitteilung: bedrohte Menschenrechte angesichts der Fussball-Weltmeisterschaft


Im brasilianischen Kongress wird momentan ein Gesetzesvorhaben diskutiert, das in Fällen von „Terrorismus” und „Unruhestiftung” zur Anwendung kommen soll und die „Meinungsfreiheit” und „Versammlungsfreiheit” gefährdet. Die neuen „Straftaten” könnten dazu verwendet werden, BürgerInnen zu kriminalisieren, die an Protestveranstaltungen teilnehmen.


Brasilien, Antiterror-Gesetzsentwurf (Brasilien, Antiterror-Gesetzentwurf)

Brazil: Human rights under threat ahead of the World Cup

Press Release - Brazil: Human rights under threat ahead of the World Cup

Index: AMR 19/002/2014, Brazil, Date: Fri 11 April 2014

affected individuals: PROTESTORS and other citizens

Brazil: Human rights under threat ahead of the World Cup

The „rights to freedom of expression and to peaceful assembly” are under threat in Brazil, Amnesty International said two months ahead of the start of the 2014 Football World Cup©.

New draconian „anti-terror” laws currently before parliament signal the government’s intent to crush any peaceful protests in the country.

Amnesty International has been monitoring events in the run up to the World Cup. Issues include:

● New proposed laws on „terrorism” and „disorder” which put the rights to freedom of expression and peaceful assembly at risk in Brazil.
● Excessive use of force by police during last year’s demonstrations.
● Police and military occupation of favelas in Rio de Janeiro raise concerns about the excessive use of force and the military control of communities.
● The total disregard for human rights in evictions in Rio de Janeiro to make way for construction works for the World Cup and the 2016 Olympic Games.

Atila Roque, Director Amnesty International Brazil, is available for interviews on human rights concerns around the Brazil World Cup.

The excessive use of force by Brazilian police in response to the widespread protests last year resulted in many people injured. Rather than training the police in how to deal with peaceful mass protests, the government’s response has been to criminalize protesters giving the security services carte blanche to arrest and detain people at will. New laws have been proposed that threaten the right to freedom of expression. This is not just about the World Cup but will have long-term consequences for any future peaceful protests.” said Atila Roque.

To arrange an interview please contact:

Luciana Bento - Assessora de Imprensa / Press Officer
Anistia Internacional Brasil / Amnesty International Brazil
Tel: +55 (21) 981 037 215
E-Mail: LucianaBento@pautapositiva.com.br

Region: Americas
Country: Brazil
Media Centre
For further information, please contact: International Press Office »



Pressemitteilung

Brasilien: bedrohte Menschenrechte angesichts der Fussball-Weltmeisterschaft

Index: AMR 19/002/2014, Brasilien, Fr.11.April 2014

betroffene Personen: PROTESTIERENDE und andere BürgerInnen

Brasilien: bedrohte Menschenrechte angesichts der Fussball-Weltmeisterschaft

Das „Recht auf freie Meinungsäusserung” und das „Recht auf Versammlungsfreiheit” sind in Brasilien bedroht, sagt Amnesty International zwei Monate vor dem Start der FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2014©.

Die dem Bundesparlament vorgelegten neuen drakonischen „anti-Terror”-Gesetze signalisieren die Absicht der Bundesregierung, jedwede friedlichen Proteste im Land zu ersticken.

Amnesty International hat Ereignisse rund um die Vorbereitung der FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2014© beobachtet.
dies betrifft:

● Neue Gesetzentwürfe über „Terrorismus” und „Unruhestiftung” gefährden das „Recht auf freie Meinungsäusserung” und das „Recht auf Versammlungsfreiheit” in Brasilien.
● Exzessive Gewaltanwendung durch die Polizei während der letztjährigen Demonstrationen.
● Polizei-Einsätze und Militärpolizei-Einsätze mit Okkupationen von Favelas in Rio de Janeiro begründen Besorgnis über die exzessive Gewaltanwendung und die militärische Kontrolle der Gemeinden.
● Die totale Missachtung der Menschenrechte bei Vertreibungen in Rio de Janeiro, um für Neubauten für die Fussball-Weltmeisterschaft und die Olympischen Spiele 2016 Platz zu schaffen.

Atila Roque, Direktor von Amnesty International Brasilien, ist verfügbar für Interviews über Menschenrechte rund um die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien.

Der exzessive Gewalteinsatz durch die brasilianische Polizei als Reaktion auf weit verbreitete Proteste im vergangenen Jahr verursachte viele verletzte Leute. Anstatt die Polizei darin zu trainieren, wie mit friedlichen Massenprotesten umzugehen ist, bestand die Reaktion der Bundesregierung in der Kriminalisierung der Demonstranten, indem sie den Sicherheitskräften einen Blankoscheck gab, Leute willkürlich zu arrestieren und zu verhaften. Es sind neue Gesetze sind vorgeschlagen worden, die das „Recht auf freie Meinungsäusserung” bedrohen. Dies gilt nicht nur für die Fussball-Weltmeisterschaft, sondern wird auch langfristige Konsequenzen für jedwede zukünftige friedliche Proteste haben.” sagte Atila Roque.

Um ein Interview zu arrangieren, kontaktieren Sie bitte:

Luciana Bento - Assessora de Imprensa / Pressesprecherin
Anistia Internacional Brasil / Amnesty International Brasilien
Rua das Laranjeiras, n° 5, casa
Laranjeiras
BR-22.231-170 Rio de Janeiro, RJ, Brasil
Tel: 0055 (21) 981 037 215
E-Mail: LucianaBento@pautapositiva.com.br

Region: Amerikas
Land: Brasilien
Medien-Zentrum
Für weitere Information, Kontakt: Internationales Presssbüro »




weiterlesen beim brasilianischen Bundessenat „Senado Federal (SF)”:
Gesetzentwurf „Projeto de Lei do Senado
Gesetzentwurf-Text „(PL 499/2013)”

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